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<pre>Während Spielphilosophie und -anlage prinzipiell noch immer funktionieren, scheint es den Niedersachsen in den entscheidenden Situationen mittlerweile an der erforderlichen Handlungsschnelligkeit und Frische zu fehlen, um halbwegs angemessen zu belohnen.  <p> Besonders Jerome Boateng, der gegen den FCI nach zweimonatiger Verletzungspause ein zehnminütiges Comeback feierte, freut sich auf das Duell Erster gegen Zweiter:  <p>  Auf den daheim zu konstatierenden Lauf werden nun verständlicherweise auch die Hoffnungen vor dem Hinrunden-Finale gestützt; der Verweis auf mehrere in der angestammten Arena niedergerungene Top-Teams sollte schließlich auch bei der Leverkusener Werkself den gebotenen Eindruck schinden. <p> Trotzdem ist es aus Augsburger Sicht nicht angebracht, dies nun als gutes Omen für Samstag zu deuten. <p>  Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre ist obendrein anzunehmen, dass sich die entgegengesetzten Formkurven beider Mannschaften weiterhin verstetigen.  </pre>


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<pre>Zwar lieferten die Augsburger beim jüngsten 3:1-Erfolg in Hannover eine Leistung am absoluten Limit ab: Nach etlichen enttäuschenden Vorstellungen zeigte sich der Sieger aber selbst am meisten über den plötzlichen Ausschlag der Fieberkurve überrascht.  <p> Dann kann es schon vorkommen, dass die Heim-Siegquoten des FCB eine 2 vor dem Komma stehen haben und auswärts vielleicht sogar eine 3.  <p>  Abgesehen von diesem Jubiläum konnten die Hauptstädter mit dem Heimsieg den zu 99,9% sicheren Klassenerhalt feiern. Dardai denkt aber an etwas ganz anderes. <p> Das unmittelbar zuvor im Gladbacher Borussia-Park erlittene 0:4-Debakel bekam schließlich noch den vorläufigen Tiefpunkt des aktuellen Niedergangs zu sehen. <p>  Während der FCA diese Mission fast schon geschafft hat, müssen die Nullfünfer, die in der Tabelle nur aufgrund der besseren Tordifferenz über dem ominösen Strich stehen, noch um den Klassenerhalt kämpfen.  </pre> 


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<pre> Enttäuschend verlief dagegen der Saison-Auftakt für den FC Augsburg. Die Fuggerstädter mussten sich am Spieltag beim Hamburger SV mit 0:1 geschlagen geben.  <p> Das allgemeine Unwohlsein wird zudem durch den Umstand enorm gesteigert, dass die Partie in Gladbach keinerlei Aussicht auf Besserung verspricht — im Borussia-Park traten die Grün-Weißen schließlich bereits in den letzten Jahren stets nur als Schießbudenfiguren in Erscheinung.  <p>  Eine dieser drei Punkteteilungen gab es am vergangenen Spieltag beim 0:0 in Wolfsburg. Augsburg war diszipliniert in der Defensive, aber offensiv klappte nichts. „Gegen den Ball gut, mit Ball entwicklungsfähig“, resümierte FCA-Coach Manuel Baum nach der Nullnummer beim VfL. <p>  Immerhin hatten die 96er bereits vor der Länderspielpause unter Beweis gestellt, gegen Top-Teams noch immer zum Mithalten in der Lage zu sein. Beim 0:1 in Dortmund wurde von den Gästen in der Schlussphase mit großer Vehemenz am dann aber doch nicht fallenden Ausgleich geschnuppert. <p>  Am Wochenende soll der zuletzt abgestürzten Augsburger Formkurve mit einem Sieg aber wieder auf die Beine geholfen werden.  </pre>


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<pre> Die Städte Frankfurt am Main und Darmstadt liegen nicht nur geografisch gesehen in unmittelbarer Nachbarschaft. Auch in der Bundesliga-Tabelle rangieren die rivalisierenden Hessen-Klubs mittlerweile in nächster Nähe:  <p> So gesehen wunderte es auch nicht, dass die Baum-Elf im vergangenen Spiel gegen Mainz, welches ebenfalls für Freitag angesetzt war, die erste Rückrunden-Niederlage hinnehmen musste.   <p> „Er hat bei all seinen bisherigen Stationen erfolgreiche Arbeit geleistet und immer wieder den Nachweis erbracht, dass er vorgegebene Ziele erreicht – sowohl im Kampf um den Klassenerhalt als auch um Titel und die Teilnahme am internationalen Geschäft.“ <p>  „Sie fahren überall hin — und wir gewinnen nix. Es ist unsere Aufgabe, ihnen halt mal eine Freude zu machen“, reagierte der Coach vergleichsweise gelassen. Dennoch weiß natürlich auch er, dass die Stimmung mit einer weiteren Niederlage in Darmstadt endgültig kippen würde.  <p> Würde die Defensive zum Ende hin nichts mehr zulassen, hätte der FCA statt 13 nun 20 Punkte auf dem Konto — so viel wie der FC Bayern auf Platz drei.  </pre>


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<pre> Die Schanzer starteten bereits am Januar schon wieder mit ihren Vorbereitungen auf die Rest-Saison. Wie im Vorjahr verzichteten sie auch heuer auf ein Trainingslager im Süden. Das hatte sich damals bestens bewährt — der FCI startete mit einer sensationellen Heimserie von acht ungeschlagenen Spielen in Serie in die Rückrunde.  <p> Josip Brekalo (73.) und Daniel Ginczek (80.) besiegelten die fünfte Düsseldorfer Pleite in Serie und schossen Wolfsburg nach sechs Ligaspielen ohne Sieg zu einem 3:1-Erfolg.  <p>  In den seither absolvierten fünf Auswärtsspielen bekam die Mannschaft von Martin Schmidt derweil nur noch drei einfache Punktgewisse zu fassen, während es sowohl in Stuttgart als auch zuletzt in Augsburg knappe Niederlagen setzte. <p>  In jener Phase der Überlegenheit wurde deutlich, warum Hoffenheim derzeit von künftigen Auftritten in der Königsklasse träumt, während sich der Liga-Neuling nach wie vor schwer damit tut, den Sprung in die Europa League auch öffentlich als gewünschte Zielstellung zu formulieren.  <p> In der laufenden Saison konnte die SGE erst in drei Heimspielen keinen Torerfolg verzeichnen — jedes Mal endete die Partie mit 0:1.  </pre>


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